Royal Bank of Scotland besteht BoE-Stresstest nicht

Die bereits angeschlagene und seit der Finanzkrise zu fast Dreiviertel verstaatlichte Royal Bank of Scotland Group (RBS) fiel als einziges britisches Finanzinstitut durch den neuesten Stresstest der Bank of England (BoE) - und das auf ganzer Linie. Zwar zeigten Standard Chartered und auch Barclays einige Defizite auf, doch reichten den Londoner Währungshütern deren bereits vorgelegte Pläne, um sie am Ende doch nicht zum Nacharbeiten zu verdonnern:“Barclays did not meet its CET1 systemic reference point before AT1 conversion in this scenario. In light of the steps that Barclays had already announced to strengthen its capital position, the PRA Board did not require Barclays to submit a revised capital plan.”

Insgesamt ließ die Bank of England sieben Großbanken durch den Stresstest laufen. Die Ergebnisse von HSBC, Lloyds Banking Group, Nationwide Building Society und Santander UK wiesen keine signifikanten Eigenkapitallücken in deren Bilanzen auf. Für die Royal Bank of Scotland jedenfalls heißt es jetzt, mindestens zwei Milliarden Pfund, d.h. 2,35 Milliarden Euro, an Kapital aufzubringen.

Resilience of the financial system ©Bank of England

Resilience of the financial system ©Bank of England

Verstärkter NPL-Abbau soll Kapitallücke schließen helfen
Die Botschaft der Bank of England bzw. der Aufsichtbehörde Prudential Regulation Authority (PRA) bezüglich der Kapitalausstattung der Royal Bank of Scotland fiel desaströs aus: “The results show that RBS’s capital position fell below its CET1 hurdle rate of 6.6% and Tier 1 leverage hurdle rate of 3% in the hypothetical stress scenario with a low point of 5.9% CET1 ratio and 2.9% leverage ratio in 2017 after ‘strategic’ management actions. The stress test demonstrates that RBS remains susceptible to financial and economic stress.” Um diese Lücken in der Eigenkapitalausstattung zu schließen und auch, um das von ihr ausgehende systemische Risiko zu mindern, will die RBS neben Kosteneinsparungen nun auch verstärkt notleidende Kredite abbauen.

Stress testing the UK banking system: 2016 results ©Bank of England

Stress testing the UK banking system: 2016 results ©Bank of England

NPL-Abbau für Stresstest-Entspannung
Der um die Komponente systemic reference point erweiterte Stresstest der BoE wies vor allem bei der Royal Bank of Scotland akuten Handlungsbedarf auf. Der Verkauf von Non-performing Loans, um die Kapitalausstattung zu erhöhen und das systemische Risiko einer Pleite zu senken, ist zweifelsohne eine gute Entscheidung seitens der RBS. Unsere Debitos Forderungsbörse als europaweit einziger Zweitmarkt für notleidende Kredite, bietet dafür die idealen Bedingungen. Banken aus Italien, Spanien, Großbritannien wie natürlich auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz profitieren von einer aufsichtskonformen und einfachen Möglichkeit, ihre NPL-Portfolios über unsere Plattform effizient zu verwerten und ihre Bilanzen dadurch schnell zu verschlanken.

Das alles geschieht mit einer bisher unerreichten Geschwindigkeit und bei gleichzeitig minimiertem Koordinationsaufwand. Die Digitalisierung des gesamten Auktionsprozesses erlaubt die Ansprache gleich mehrerer Interessenten. Deren Echtzeit-Wettbewerb sorgt für maximierte Erlöse und dient der Einschätzung eines fairen Marktpreises für eingestellte Non-performing Loans. Bereits über 1.400 Verkäufer und gut 420 institutionelle Investoren nutzen Debitos, um offene Forderungen in wertvolle Liquidität umzuwandeln. Vielleicht gehört bald auch die Royal Bank of Scotland zu unseren Kunden.

Die Quellen zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführten Links:

Wirtschaftswoche online:

Bank of England:



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Starkes Fintech-Wachstum in Frankfurt

Eine aktuelle Studie der comdirect bank AG zeigt, was viele in Sachen Fintech längst schon vermutet haben: Berlin ist und bleibt die Hochburg der Start-ups, die mit ihren digitalen und disruptiven Geschäftsmodellen die etablierten Finanzdienstleister und deren Wertschöpfungskette angreifen. Dass sich diese jungen Finanzunternehmen vor allem in der Bundeshauptstadt bärenwohl fühlen, lässt sich in folgenden Zahlen beziffern: Seit 2012 haben 179 Startups und 734 Millionen Euro Wagniskapital in Berlin zusammengefunden und sind dort sesshaft geworden.

An zweiter Stelle steht München. In der bayrischen Landeshauptstadt sind mittlerweile 62 Fintechs heimisch und konnten die letzten Jahre auf insgesamt 155 Millionen Euro Venture Capital zurückgreifen. Auf dem dritten Rang folgt Hamburg (53 Fintechs und 212 Millionen Euro Kapital).

Frankfurt holt auf in Sachen Fintechs
Auch wenn die Mainmetropole “nur” auf Rang 4 im comdirect-Ranking der Fintech-Standorte liegt, zeigt sie mit einem Wachstum von 115 Prozent gegenüber 2014 die stärkste Dynamik in Sachen Finanzstartup-Gründungen. 58 Fintechs haben aktuell ihren Sitz in Frankfurt. Dem gegenüber stehen jedoch nur 48 Millionen Euro Wagniskapital. Bedeutet: In nur zwei Jahren verdoppelte sich die Zahl der Gründungen mit andererseits und im Verhältnis zu den anderen Metropolen wenig Venture Capital. Hinter Frankfurt finden sich schließlich noch Düsseldorf (13 Gründungen und 35 Millionen Euro Wagniskapital) und Köln (19 Gründungen und 20 Millionen Euro Wagniskapital).

FinTech Deutschland_Standort Ranking ©comdirect AG

FinTech Deutschland_Standort Ranking ©comdirect AG

Debitos’ Digitalisierung des Forderungsverkaufs weist neue Wege
Die comdirect-Standortbestimmung deutscher Fintechs verdeutlicht, mit welcher Dynamik die jungen Finanzunternehmen wachsen – in Sachen Gründungen, Technologien und auch mit Hinblick auf das Wagniskapital, das sie erhalten. Dass dieses Verhältnis nicht immer (und noch nicht) stimmt, zeigt das Beispiel Frankfurts. Es zeigt jedoch auch, dass sich die Fintechs trotz aller Widerstände und Gründungstolpersteine prächtig entwickeln. Die Erfolgsformel der Finanzstartups – und damit auch unserer Debitos Forderungsbörse – besteht zweifelsohne darin, dass sie mit innovativen Anwendungen die Bedürfnisse der Kunden nach Flexibilität, einfachem Handling, Ortsunabhängigkeit und Endgeräte übergreifenden Applikationen passgenau abbilden.

Etablierte Banken ihrerseits können dank Kooperationen mit Fintechs von diesen innovativen Lösungswegen ebenso profitieren – und damit letztlich auch deren Kunden. Wie diese Symbiose aussehen kann, zeigen die mittlerweile zahlreichen Banken aus Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich und der Schweiz, die bereits seit 2010 Debitos als europaweit einzigen Zweitmarkt für notleidende Kredite nutzen. Die Vorteile dieser Zusammenarbeit mit Debitos als nun schon etabliertes Fintech sind dabei vielfältig: Traditionelle Banken minimieren dank der Digitalisierung des gesamten Auktionsprozesses den internen Koordinationsaufwand. Zudem entlasten sie mit dem regresslosen Verkauf ihrer Non-performing Loans ihre Bilanzen aufsichtskonform, maximieren ihre Erlöse in bisher unerreichter Geschwindigkeit und wandeln notleidende Kredite in wertvolle Liquidität um. Eine klare Win-Win-Situation also, die zeigt, wie Fintechs und etablierte Banken erfolgreich kooperieren können.

Die Quelle zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführtem Link:

Pressemitteilung comdirect:



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NPLs belasten San Marinos Banken

Dass auch die Banken kleiner Staaten große Schuldenberge anhäufen können, ist spätestens seit der Bankenkrise in Irland, Island und Zypern bekannt. Doch dass es auch veritable Zwergenstaaten wie die Enklave San Marino treffen kann, würden viele zunächst nicht vermuten. Und doch hat es gerade die kleine Republik unweit des beliebten Adira-Badeorts Rimini sehr hart getroffen. Bereits der Country Report No. 16/112 des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Mai 2016 legte offen, wie hoch der Berg an notleidenden Krediten in den Bilanzen der sanmarinesischen Bankne ist bzw. mit Stand September 2015 bereits war: 46 Prozent aller Kredite waren demnach ausfallgefährdet und machten in Summe fast 140 Prozent des BIP von San Marino aus.

San Marino_Banking Sector's Non-Performing Loans ©IMF Country Report No. 16-112

San Marino_Banking Sector’s Non-Performing Loans ©IMF Country Report No. 16-112

Fast zwei Milliarden Euro an NPLS
Es scheinen vor allem italienische Unternehmen zu sein, die in Liquiditätsnot geraten und daher seit längerem nicht im Stande sind, ihre Kredite bei Banken in San Marino zu bedienen. Dies führte nach und nach dazu, dass aus dem Steuerparadies San Marino eine neue NPL-Hochburg auf dem 739 Metern hohen Monte Titano entstand. Gut 2 Milliarden Euro soll die Last an notleidenden Krediten sein, die die Banken des Zwergenstaates schultern müssen.

Wafik Grais, der Präsident der Zentralbank, beauftragte deshalb nun eine große internationale Beratungsgesellschaft, die ihm dabei soll, die Qualität der Aktiva der lokalen Banken zu untersuchen. Am Ende und unterm Strich soll dann stehen, wie hoch der Kapitalbedarf der sanmarinesischen Kreditinstitute ist. Schätzungen gehen von 500 Millionen Euro aus (entsprechen ca. 35 Prozent des BIP). Bereits zu diesem Zeitpunkt lässt sich jedoch sagen, dass selbst bei günstiger Rechnung gerade einmal knapp 40 Prozent der NPLs gedeckt sind.

San Marino_ Banks' NPLs and Collateral ©IMF Country Report No. 16-112

San Marino_ Banks’ NPLs and Collateral ©IMF Country Report No. 16-112

Mit Debitos NPLs effizient abbauen
Der Abbau notleidender Kredite, ein Thema, mit dem sich nun auch die Banken San Marinos beschäftigten müssen oder gar schon viel früher hätten beschäftigen sollen. Schließlich sind mittlerweile Staatshilfen anderer EU-Länder und Finanzspritzen des IWF sehr wahrscheinlich. Dabei könnte es für Banken doch so einfach sein, ihre NPL-Portfolios effizient zu verwerten und damit eine vorausschauende NPL-Strategie zu fahren.

Unsere Debitos Forderungsbörse bietet hierfür die beste Plattform. Dank vollständig digitalisierter Prozesse, profitieren Banken von einer unübertroffenen Transaktionsgeschwindigkeit und maximierten Verkaufserlösen. Es lassen sich gleichzeitig mehrere Investoren ansprechend, sodass quasi in Echtzeit ein transparenter Marktpreis für eingestellte Forderungen entsteht – und das alles natürlich auch aufsichtskonform. Rund 420 institutionelle Investoren mit einem Kapital von über 1,3 Milliarden sind auf der Suche nach attraktiven Forderungspaketen und bilden zusammen mit der intuitiven Nutzung unserer Debitos-Dienste die beste Basis für eine effiziente Verwertung ganzer NPL-Portfolios.

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Die Presse online:

International Monetary Fund:



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Insolvenzverwalter verkauft Unister-Tochter „kurz-mal-weg.de“

Mit dem Verkauf des Kurzreise-Onlineportal kurz-mal-weg.de konnte Lucas Flöther als vorläufiger Insolvenzverwalter der im Juli Pleite gegangenen Unister-Holding nun einen ersten Teilerfolg vermelden. Der Käufer Fit Reisen will das Portal unter selbem Namen fortführen und auch die Arbeitsplätze der 16 Mitarbeiter in Leipzig sichern. Bezüglich des Kaufpreises wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Gläubiger der insolventen Unister-Gruppe haben dem Verkauf bereits zugestimmt und “die Geschäftsübergang erfolgt rückwirkend zum 1. November 2016.”, so Unister in der entsprechenden Pressemitteilung.

Das Tranchieren der Insolvenzmasse
Mit der Übernahme von kurz-mal-weg.de geht Flöther einen ersten, wenn auch kleinen Schritt, was die Veräußerung der Unister-Insolvenzmasse angeht. Schließlich gilt es, Interessenten für die insgesamt gut 40 Internetportale zu finden. Unter den Reiseplattformen der Unister-Gruppe befinden sich auch fluege.de und ab-in-den-urlaub.de als Kerngeschäft des insolventen Reiseportalbetreibers, dessen beide Gründer und Geschäftsführer Thomas Wagner und Oliver Schilling bei einem Flugzeugabsturz Mitte Juli dieses Jahres tödlich verunglückten.

Insolvenzverwalter Lucas Flöther hofft weiterhin auf strategische- und/oder Finanzinvestoren, die fluege.de und ab-in-den-urlaub.de übernehmen wollen. Sechs Interessenten sollen noch im Rennen um die beiden größten Tranchen aus der Insolvenzmasse sein. In welchem Maße weitere Verkäufe zum Abbau der Überschuldung in Höhe von 44 Millionen Euro beitragen werden, bleibt indes abzuwarten.

Debitos als Alternative für Insolvenz-Gläubiger und Insolvenzverwalter
Insolvenzverfahren wie jene gegen die Unister Holding, stellen Gläubiger mitunter auf eine harte Geduldsprobe. Sie können langwierig sein und sind nicht selten mit einem ungewissen Ausgang verbunden, was die Erfüllung der Gläubigerforderungen angeht. Unsere Debitos Forderungsbörse bietet hierfür einen schnelleren und besseren Weg.

Über unsere Online-Plattform, die sich mittlerweile auch als Zweitmarkt für Insolvenzforderungen etabliert hat, können Gläubiger ihre offenen Forderungen gegen insolvente Unternehmen in wertvolle Liquidität umwandeln. Dank des transparenten Echtzeit-Wettbewerbs unter den Investoren, wird so ein marktüblicher Preis erzielt und vor allem werden nervenraubende Insolvenzverfahren clever abgekürzt. Gläubiger maximieren ihre Erlöse und die Käufer erhalten attraktive Investitionsmöglichkeiten.

Auf der anderen Seite bietet Debitos auch Insolvenzverwaltern eine innovative und flexible Möglichkeit, der Insolvenzmasse mit dem Verkauf titulierter Forderungen gegen Drittschuldner oder auch von Insolvenzquoten wertvolle Liquidität zuzuführen. Eine wirkliche Win-Win-Situation also, die sowohl Gläubigern als auch Insolvenzverwaltern neue Wege aus langwierigen Insolvenzverfahren und hin zur effizienten Verwertung offener Forderungen jeder Art eröffnet.

Die Quellen zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführten Links:

Pressemitteilung Unister Holding:

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EU-Kommission: NPL-Clearingsstelle für mehr Transparenz

Gert-Jan Koopman, der Vize-Generaldirektor für Staatshilfen bei der Europäischen Kommission, sprach sich auf einer Konferenz jüngst für die Idee einer Clearingstelle für notleidende Kredite aus. Mit einer solchen zentralen Abwicklungsstelle könne man Transparenz schaffen, die wiederum den Euroraum-Banken zugute käme. So könnten die entsprechenden Kreditinstitute ihre geplanten Verkäufe von Non-performing Loans über eine entsprechende standardisierten Clearingstelle anmelden und damit auch interessierte Investoren gezielt ansprechen. Am Ende würden die Banken damit zur Verringerung ihrer NPL-Lasten und zur Entlastung ihrer Bilanzen beitragen. Und weniger Last an faulen Krediten schultern zu müssen, ist für viele der Geldinstitute eine der akutesten und zentralen Herausforderungen

3 Billionen Euro an NPLs belasten die EU-Bank-Bilanzen
Der Vorschlag zur Schaffung einer zentralen Clearingstelle für den Abbau der Non-performing Loans in den Bilanzen der EU-Banken zeigt, dass (nun auch) die Europäische Kommission erkannt hat, wie schwer diese Last wiegt. Schließlich beziffert sich der Berg an faulen Krediten im Euroraum auf gut 3 Billionen Euro. Die NPL-Quote, so Gert-Jan Koopman, liege bei zehn Mitgliedsstaaten bei über zehn Prozent. Mehr als 40 Prozent der NPLs fänden sich in den Bilanzen von Banken aus Zypern, Griechenland, Slowenien, Portugal und Italien. Und in Italiens Banken schließlich schlummert ein Viertel der notleidenden Krediten des gesamten EU-Bankensystems.

Debitos schafft Platz in den Bilanzen
Gert-Jan Koopman betont in seiner Rede, dass eine solche Abwicklungsstelle als “one-stop- shop”-Lösung dank standardisierter und voraussagbarer Abläufe beim Anbieten von und Bieten auf NPL-Portfolios zu mehr Transparenz und zur besseren Funktionsfähigkeit des Marktes führen würde. Leider aber, und das ist sicher eine der weniger erfreulichen und eher unausgereiften Ansätze, würden die notleidenden Kredite trotzt Clearingstelle weiterhin die Bilanzen der Banken belasten.

Anders mit Debitos, dem europaweit einzigen Zweitmarkt für notleidende Kredite. Über unsere Plattform lassen sich nämlich Non-performing Loans bereits seit 2010 in wertvolle Liquidität umwandeln. Banken aus Italien, Spanien, Großbritannien wie auch aus Deutschland Österreich und der Schweiz können ihre Bilanzen aufsichtskonform entlasten und dabei von einer Minimierung des internen Koordinationsaufwandes profitieren. Das vor allem dank der Digitalisierung des gesamten Auktionsprozesses.

Von der gleichzeitigen Ansprache mehrerer Investoren bis zum Verkauf vergehen typischerweise nur wenige Wochen. Bereits über 1.400 Verkäufer und gut 420 institutionelle Investoren nutzen Debitos, um ihre Erlöse zu maximieren und marktgerechte Preise dank Effizienz in Echtzeit zu realisieren. So wurden seit der Gründung unserer Online-Forderungsbörse bereits Non-performing Loans im Wert von über 1 ,4 Milliarden Euro verkauft. Insgesamt also überzeugende Argumente, die sicher auch Herrn Gert-Jan Koopman überzeugen.

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Wirtschaftsweisen fordern Schaffung eines europäischen NPL-Markts

Dass es (höchste) “Zeit für Reformen” ist, unterstreicht nicht nur der gleichnamige Titel des Jahresgutachtens 2016/17 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auch die darin enthaltenen Empfehlungen lassen keine andere Deutung als jene zu, dass es jetzt Zeit zum Handeln sei. Einen besonders spitzen und dicken Finger legt der diesjährige Bericht der Wirtschaftsweisen in die Wunden namens “notleidende Kredite” und “schwache Eigenkapitalausrüstung der Banken”, auch indem er aufzeigt, was bisher noch nicht geschehen ist, sehr bald jedoch passieren sollte.

Rasche Bereinigung der Bankbilanzen
Eine zentrale Schwachstelle, den der Bericht der Wirtschaftsweisen aufzeigt, findet sich darin, dass weite Teile des europäischen Bankensystems noch immer nicht hinreichend kapitalisiert seien und demnach keine entsprechende Widerstandsfähigkeit gegenüber unerwarteten Schocks aufwiesen. Zudem litten viele Banken unter geringer Profitabilität und hohen Beständen an notleidenden Krediten, so das Gutachten. Gerade die NPL-Bürden würden das Vertrauen in das europäische Bankensystem belasten, weshalb eine rasche Bereinigung der Bilanzen das Gebot der Stunde sei.

Notleidende Kredite von Banken ©Jahresgutachten 2016-17 Sachverständigenrat

Notleidende Kredite von Banken ©Jahresgutachten 2016-17 Sachverständigenrat

Zombifizierung der europäischen Wirtschaft
Auch könnten die notleidenden Kredite zur “Zombifizierung der europäischen Wirtschaft” führen, als Folge einer schleppenden Kreditvergabe aufgrund eines hohen Anteils notleidender Kredite bzw. dadurch begünstigt, dass “Banken Kredite immer wieder verlängern, sodass erst gar kein Zahlungsverzug auftritt“. Dadurch würden schlechte Kredite weitergeführt und Kredite an gesunde Unternehmen  verdrängt. Das wiederum könnte dazu führen, dass “Unternehmen am Leben erhalten würden, die unter normalen Umständen aus dem Markt ausgeschieden wären.”

Der Bericht zitiert  Berechnungen, die ergeben haben, dass “eine Erhöhung der NPL-Quote um einen Prozentpunkt im Schnitt zu einem Rückgang des Kreditwachstums in Höhe von 0,8 Prozentpunkten führt.” Folglich dürfte der Abbau notleidender Kredite bedeutsam für die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum sein. Zudem würde er maßgeblich dazu beitragen, die Unsicherheit im Bankensystem zu reduzieren.

Das gilt laut Jahresgutachten des Sachverständigenrates umso mehr, als dass vor allem in Griechenland, Italien, Portugal und Zypern ein weiterer Anstieg der notleidenden Kredite zu verzeichnen ist, während man in Irland und Spanien einen Rückgang der NPL-Quote messen konnte. Im EU-Durschnitt lag die Coverage ratio bei 44 Prozent (Stand: März 2016). Ob dies eine angemessene Risikovorsorge darstelle, so der Bericht der Wirtschaftsweisen, lasse sich schwer beurteilen.

Schaffung eines funktionsfähigen europäischen NPL-Markts
Eine Schlüsselforderung des Jahresgutachtens des Sachverständigenrates liegt bezüglich notleidender Kredite und deren Belastung für die Bankbilanzen in dem Aufruf, die Voraussetzungen für einen funktionsfähigen europäischen Markt für Problemkredite zu schaffen. Das können wir von Debitos natürlich nur unterstützen – und bieten ja genau dies bereits seit 2010 an. Denn unsere Online-Forderungsbörse ist DER zentrale, standardisierte und europaweit einzige Zweitmarkt für den aufsichtskonformen und transparenten Verkauf notleidender Kredite. Seit der Gründung von Debitos wurden bereits Non-performing Loans im Wert von über 1,4 Milliarden Euro verkauft.

Banken aus europäischen Ländern wie Italien, Spanien und Großbritannien und natürlich auch Kreditinstitute in der DACH-Region profitieren dank der Digitalisierung des gesamten Auktionsprozesses von einer bisher unerreichten Geschwindigkeit. Von der Investorenansprache bis zum Verkauf vergehen oft nur wenige Wochen. Zudem erlaubt unsere Plattform eine gleichzeitige Ansprache mehrerer Interessenten – und das alles in Echtzeit. Der Wettbewerb der gut 420 institutionellen Investoren sorgt für maximierte Erlöse für die über 1.400 registrierten Verkäufer und für eine nachhaltige Bereinigung der Bilanzen. Hinzu kommt, dass der Verkauf von NPL-Portfolios über unsere Debitos Forderungsbörse den internen Koordinationsaufwand merklich reduziert.

Die Quellen zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführten Links:

Pressemitteilung zum Jahresgutachten 2016/17 des Sachverständigenrates :

Welt online:



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HSH: Schuldenerlass für Norddeutsche Vermögen Holding

Im Zuge der Restrukturierung ihres Non-performing-Loans-Portfolios geht die HSH Nordbank mitunter ungewöhnliche Wege. Das zeigt der jüngst bekannt gewordene Erlass notleidender Schiffskredite im Volumen von insgesamt 800 Millionen Euro. Der größte Nutznießer unter den HSH-Schuldnern ist die Norddeutsche Vermögen Holding. Die der Unternehmensgruppe um den Reeder Bernd Kortüm gewährten Kredite in Höhe von 547 Millionen Euro stellen die größte Einzelposition des “Erlasspakets” dar und sind wiederum Teil eines NPL-Portfolios, dass die HSH diesen Sommer an die landeseigene Abwicklungsanstalt hsh Portfoliomanagement übertragen hatte.

Kritik an und aus Kiel
Über den Schuldenerlass für die Norddeutsche Vermögen Holding wie auch für andere namentlich nicht bekannte Reedereien, schienen die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein als Mehrheitseigner der Abwicklungsanstalt hsh Portfoliomanagement informiert gewesen zu sein. Schleißlich zahlten die beiden Länder im Juni 2016 ganze 2,4 Milliarden Euro für das Schiffs-NPL-Portfolio der HSH (bestehend aus 590 Verträgen mit 193 Kreditnehmern), das abzüglich der erlassenen 800 Millionen Euro letztlich aber nur einen Buchwert von 4,1 Milliarden Euro und nicht, wie ursprünglich gedacht, von gut 5 Milliarden Euro hatte.

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) jedenfalls hofft nun darauf, dass vor allem die als Sicherheit hinterlassenen insgesamt 256 Containerschiffe, Tanker und Massengutfrachter tatsächlich jene positive Fortführungsprognose besitzen, die Wirtschaftsprüfer attestiert haben. Derweil kritisiert die Opposition das Vorgehen der Landesregierungen, bangt sie doch darum, dass die im Schnitt 9,3 Jahre alten Schiffe tatsächlich wertlos seien und dass damit die Rettung und Abwicklung der HSH Nordbank die Steuerzahler noch teurer zu stehen kommen könnte. Auch der Landesrechnungshof Schleswig-Holsteins warnt ob einer Belastung von mehreren Milliarden Euro für den Landesetat, was die Beteiligung an der HSH angeht.

Forderungsverkauf statt Schuldenerlass
Natürlich kann ein teilweiser Erlass von Schulden Bestandteil des Forderungsmanagements sein. Doch verzichtet man hierbei auf Geld in der mitunter trügerischen Hoffnung, wenigstens einen Teil der offenen Forderungen zu erhalten. Viel effizienter und erfolgsversprechender ist es demnach, notleidende Kredite zu verkaufen – am besten über unsere Debitos Forderungsbörse. Hier nämlich lassen sich offene Forderungen effizient und in Echtzeit verwerten. Dank der Digitalisierung aller notwendigen Auktionsschritte, können gleichzeitig mehrere Investoren angesprochen werden.

Deren Wettbewerb um die eingestellten Forderungen sorgt für eine Maximierung der Erlöse. Zudem senkt der Verkauf notleidender oder auch schon ausgefallener Kredite über unsere Online-Plattform den Koordinationsaufwand in hohem Maße. Nicht zu vergessen ist schließlich auch die bisher unerreichte Geschwindigkeit, mit der sich offene Forderungen über Debitos in wertvolle Liquidität umwandeln lassen.

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SHZ online:

Fehmarn 24:

Wirtschaftswoche online:



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Non-performing- Loans: Zu Halloween hat KPMG neue Zahlen veröffentlicht

Was haben Halloween und faule Kredite gemeinsam? Sie verbreiten Angst und Schrecken und nicht alle finden Freude daran. Was die beiden jedoch eindeutig trennt, haben die Wirtschaftsprüfer von KPMG nun pünktlich zum Import-Gruselfest veröffentlicht: Während Halloween meist genauso schnell und gespenstisch verschwindet, wie es aufgetaucht ist, bleiben die Non-performing Loans wie Blei in den Bilanzen der Banken liegen. Gruselige 1,3 Billionen Euro hoch soll der Berg an toxischen Papieren laut KPMG mittlerweile sein. Kein Wunder, dass der Ausblick der Wirtschaftsprüfer ob dieser Zahlen entsprechend finster ausfällt, gehen sie doch davon aus, dass der Abbau dieser NPL-Bestände noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen könnte.

NPLs nagen an Profitabilität der Banken
Die ungesunde Mischung zwischen einerseits hohen Beständen an notleidenden Krediten und andererseits Niedrigzinsumfeld, steigenden Regulierungsanforderungen und auch stagnierendem Wirtschaftswachstum, macht den Banken beim Abbau ihrer Non-peforming Loans zu schaffen. Sie finden kaum Abnehmer und müssen bei gleichbleibend hohen NPLs entsprechende Rücklagen bilden, was wiederum wertvolles Kapital bindet, dass letztlich nicht zur Kreditvergabe und damit zum Geldverdienen zur Verfügung steht.

Wie das alles an ihrer Profitabilität nagt, zeigen einige Zahlen, die KMPG veröffentlicht hat: Im Vergleich zu den USA und Kanada (3 respektive 2 Prozent), liegt die Nettozinsmarge der Euroraum-Banken bei nur 1,2 Prozent; die durchschnittliche Eigenkapitalrendite beträgt bei den Euro-Banken nur 3 Prozent, während aber der Kapitalkostensatz bei zwischen 10 und 12 Prozent liegt. Insgesamt sei der Anteil an toxischen Kredite am Gesamtkreditvolumen in Europa seit 2013 auf nunmehr über 5,0 Prozent gestiegen.

Debitos bietet NPL-Abbau mit System und Erfolg
Wer hartnäckige Gespenster verjagen will, kann sich natürlich vertrauensvoll an Unternehmen wie die Ghostbusters wenden. Wer aber belastenden NPLs systematisch, schnell und aufsichtskonform abbauen will, sollte unsere Debitos Forderungsbörse nutzen. Als europaweit einziger Zweitmarkt für notleidende Kredite bietet er Europas Banken eine innovative Plattform, über die sie notleidende Kredite mit minimalem Koordinationsaufwand verkaufen und damit NPL-belastete Bilanzen bereinigen können. Das alles geschieht digital, in bisher unerreichter Geschwindigkeit, bei höchster Transparenz und maximierten Erlösen.

Über Debitos lassen sich gleichzeitig mehrere Investoren ansprechen und entsprechende Angebote gehen ebenso in Echtzeit ein. Von der Investorenansprache bis hin zur tatsächlichen Abwicklung vergehen bei typischen Auktionen auf unserer Online-Forderungsbörse nur wenige Wochen. Wir denken, eine Menge guter Gründe, um sich für Debitos zu entscheiden und die plagenden NPL-Geister endgültig zu verjagen.

Die Quellen zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführten Links:

Bloomberg:

Wallstreet online:



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EBA publiziert Richtlinien zu einheitlicher NPL-Definition

In den letzten Wochen berichteten wir ja bereits häufiger über die Bemühungen der Europäischer Zentralbank (EZB) und Europäischer Bankenaufsichtsbehörde (EBA), den Banken im Euro-Raum Standarddefinitionen und Empfehlungen für konzertierte Vorgehensweisen bezüglich notleidender Kredite an die Hand zu geben. Nun meldet sich die EBA erneut zu Wort – mit Leitlinien und Entwürfen zu Technischen Standards, was die Definition und die Standards für notleidende Kredite angeht.

Vereinfachung und Vereinheitlichung von NPL-Standards
Mit den “Guidelines on the application of the definition of default under Article 178 of Regulation (EU) No 575/2013″ der EBA sollen die bislang geltenden und angewendeten unterschiedlichen Definition eines Kreditausfalls harmonisiert werden. Das, so die Leitlinien, gelte insbesondere für spezifische Kriterien der Ausfallerkennung und des Zahlungsverzugs, Hinweise auf die (Un)wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung, das Handling der Default-Definitionen innerhalb grenzüberschreitend agierender Bankengruppen oder auch dafür, welche Voraussetzungen für eine revidierte Exposureklassifizierung gelten müssen.

Die Guidelines analysieren in drei Abschnitten, welche Auswirkungen die Angleichung bestimmter Aspekte der EU- Großkreditvorschriften an die Basel Committee on Banking Supervision (BCBS)-Standards auf die NPL-Portfolios der Banken haben könnten und wie sich die in diesem Rahmen bisher praktizierten Ausnahmeregelungen und Ermessensentscheidungen der zuständigen Behörden und Mitgliedstaaten reduzieren lassen. Inkrafttreten sollen die Richtlinien am 01. Januar 2021, wobei die EBA den Banken jedoch empfiehlt “to implement the changes prior to this date in order to build the necessary time series.”

Entwurf für Technische Regulierungsstandards
Um auch die Schwellenwerte für überfällige Verbindlichkeiten einheitlich regeln zu können, hat die EBA einen Entwurf für Technische Regulierungsstandards zum Schwellenwert für überfällige Verbindlichkeiten veröffentlicht. Der Ansatz besteht darin, die EU-weit unterschiedlichen Schwellenwerte für ausgefallene Forderungen zu harmonisieren, auch um grenzüberschreitend operierenden Bankengruppen hohe Compliance-Kosten künftig zu ersparen: “This harmonisation
is necessary in order to ensure a consistent use of the materiality threshold and will help reduce the burden of compliance for cross-border groups.”

Zusammengefasst sollen die nationalen Behörden neben den absoluten Schwellenwerten auch relative nutzen, um NPLs zu definieren: “The absolute threshold cannot be higher than EUR 100 for retail exposures or EUR 500 for non-retail exposures. It is suggested that the relative threshold should be set at the level of 1% for both retail and non-retail exposures. However, if a competent authority considersthat this suggested level of the materiality threshold does not reflect a reasonable level of risk it may set a relative threshold at a different level, which in any case must be lower than or equal to 2.5%.”

Mit Debitos den Empfehlungen Folge leisten
Auch was den Verkauf von NPL-Portfolios angeht, lohnt sich ein Blick in die EBA-Richtlinie. Unter Punkt 5 “Sale of the credit obligation” liest man dort beispielsweise: “The sale of credit obligations may be performed either before or after the default.” Oder auch: “In the case of a sale of a portfolio of exposures the treatment of individual credit obligations within this portfolio should be determined in accordance with the manner the price for the portfolio was set.” Kurzum wird es höchste Zeit für Banken, ihren Bestand an notleidenden Krediten über einen aufsichtskonformen, zentralen und standardisierten Zweitmarkt in wertvolle Liquidität umzuwandeln – best before 2021 bzw. am besten sogar sofort.

Debitos bietet genau so eine Plattform, und das bereits seit 2010. Banken in europäischen Ländern wie Italien, Spanien und Großbritannien und natürlich auch Kreditinstitute in der DACH-Region profitieren dabei von der Möglichkeit, ihre Bilanzen zu bereinigen und ganze Pakete notleidender Kredite im transparenten Auktionsverfahren zu verkaufen. Dank der Digitalisierung unserer Plattform können alle Schritte – von der Investorenansprache bis zum Verkauf – in unerreichter Geschwindigkeit abgebildet werden. Das führt zu maximierten Erlösen, marktgerechten Preisen und Effizienz in Echtzeit. Über 1.400 Verkäufer und gut 420 institutionelle Investoren profitieren bereits von den Vorzügen, die Debitos als größter europäischer NPL-Zweitmarkt bietet.

Die Quellen zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführten Links:

Pressemitteilung der EBA:

EBA Final Report:

FSI Advisory Espresso:



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NPL-Portfolio der HSH Nordbank lockt Interessenten

Der NPL-Abbau seitens der HSH Nordbank schreitet scheinbar weiter voran. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, die sich ihrerseits auf “mit dem Vorgang vertraute Personen” bezieht, hat die angeschlagene Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein rund 20 potenzielle Käufer in den engeren Bieterkreis aufgenommen. Um die wohl bald anstehende Auktion für Non-performing Loans, die vor allem aus Immobilien- und Schiffsfinanzierungen stammen, so interessant wie möglich zu gestalten, hat die HSH Insidern zufolge ihr Portfolio aus zumeist ausfallgefährdeten Krediten im Wert von vier Milliarden Euro, in verschiedene Tranchen aufgeteilt. Immobilienkredite machen hierbei gut zwei Milliarden Euro aus, rund eine Milliarde Euro stammen aus Flugzeugfinanzierungen und je rund 500 Millionen Euro entfallen auf Schiffskredite und Finanzierungen von Energie-Projekten.

Deutsche Bank wohl einer der potenziellen Bieter
Aus welchen Namen sich der Bieterkreis konkret zusammensetzt, ist bisher noch nicht klar. Die Investment-Branch der Deutschen Bank soll sich womöglich auch darunter befinden und besonders an den notleidenden Schiffskrediten interessiert sein. Neben dem deutschen Bankenprimus und anderen Global Playern der Bankenbranche, finden sich wohl aber auch namhafte Hedge Fonds auf der Liste potentieller Käufer des NPL-Portfolios der HSH. Diese Finanzinvestoren stehen dabei mitunter besser als Bieter dar, weil sie für faule Kredite, die sie kaufen, keine so hohen Eigenkapital-Rücklagen aufweisen müssen, wie dies für Banken gilt. Hinzu kommt, dass zahlreiche Banken weltweit ihererseits mit einem Berg eigener NPLs kämpfen und nicht wenige deshalb ebenso versuchen, sich gerade mit Hinblick auf die Krise in der Shipping-Branche von faulen Schiffskrediten zu trennen.

Auch Hanjin-Schiffe werden losgeschlagen
Die HSH Nordbank scheint in jedem Fall einen weiteren Schritt in Bilanzbereinigung zu gehen – und das nicht nur mit der geplanten Auktion fauler Kredite. Denn auch an anderer Stelle verschafft sie sich eine Handbreit Luft unterm Bug. So konnte sie mit Maersk Line kürzlich sogar einen neuen Betreiber für sechs Containerschiffe finden, die sie für die mittlerweile insolvente südkoreanische Hanjin-Reederei finanziert hatte.

Zetiplan erreichen oder auf Sicht fahren?
Dass die HSH Nordbank scheinbar im Plan liegt, wird die EU-Kommission freuen. Diese nämlich erlegte den Eignern der Landesbank – als Hamburg und Schleswig Holstein – ja auf, dass sie diese bis 2018 entweder verkauft haben oder sie schlimmstenfalls abwickeln müssen. Damit die Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein im Zeitplan und für eine potentielle Übernahme attraktiv bleibt, muss sie also noch NPL-schlanker werden.

Zwar konnte sie zum Halbjahr 2016 den Übertrag von Shipping-NPLs im Volumen von fünf Milliarden Euro an die hsh portfoliomanagement AöR vermelden, doch bleiben von den ursprünglich 16 Milliarden immer noch 11 Milliarden über. Dazu zählen auch faule Kredite aus den Jahren vor 2009, von denen die HSH bis Mitte nächsten Jahres und gemäß Vereinbarung mit der EU 3,2 Milliarden abgebaut haben muss, zusätzlich zu weiteren NPL-Verkäufen wie dem wohl jetzt anstehenden.

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Mit dem Verkauf ganzer NPL-Portfolios über unsere Debitos Forderungsbörse lassen sich auch solch komplexe Anforderungen wie jene der HSH Nordbank problemlos abbilden. Unser europaweit einzigartiger Zweitmarkt für Non-performing Loans erlaubt es, alle notwendigen Schritte – von der Investorenansprache bis hin zur Kaufabwicklung – digital darzustellen. Hinzu kommt, dass gleichzeitig mehrere Investoren angesprochen werden können und Angebote von ebenso vielen Interessenten eingehen.

Das ermöglicht Effizienz in Echtzeit und führt zu einem transparenten und aufsichtskonformen Marktpreis. Positive Nebeneffekte unserer Online-Plattform gibt es natürlich auch, wie beispielsweise die signifikante Reduktion des Koordinationsaufwands und eine bisher unerreichte Geschwindigkeit. Bereits mehr als 420 institutionelle Investoren bieten mittlerweile auf von über 1.400 Verkäufern eingestellte offene Forderungen im Wert von etwa 1,3 Milliarden Euro. Das sind Fakten, die zeigen, dass auch die HSH gut beraten wäre und natürlich herzlich willkommen ist, Debitos für den weiteren Abbau ihres NPL-Portfolios zu nutzen.

Die Quellen zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführten Links:

Pressemitteilung der HSH Nordbank:

Reuters online:



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